Ladeinfrastruktur als größter Hebel

Bei der Ladeinfrastruktur gibt es, besonders im ländlichen Raum, Aufholbedarf. Hier setzt eCharge an: Insgesamt werden 2025 rund 260 Millionen Euro und 2026 rund 220 Millionen Euro an Fördermitteln für die E-Mobilität bereitgestellt. In den kommenden Jahren wird sich die Förderstruktur dabei auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur fokussieren. Künftig sollen Ladestellen nicht nur zahlreicher, sondern auch komfortabler sein, etwa durch den Ausbau von Überdachungen oder barrierefreien Anlagen. 2026 werden innerhalb der Säule „eCharge“ im Zuge eines Förderprogramms 30 Millionen Euro in den Bau von Schnellladestationen in ländlichen, unterversorgten Gebieten investiert – eine Verdreifachung der Mittel im Vergleich zu 2024.

Für Private

Förderungsgegenstand Bundesförderung
Intelligente kommunikationsfähige Ladestation (Wallbox) in einem Ein- oder Zweifamilienhaus oder intelligentes kommunikationsfähiges 3-phasiges Ladekabel € 400,-
Intelligente kommunikationsfähige Ladestation bei Installation in einem Mehrparteienhaus als Einzelanlage € 800,-
Intelligente kommunikationsfähige Ladestation mit Lastmanagement bei Installation in einem Mehrparteienhaus als Teil einer Gemeinschaftsanlage € 1.500,-

Für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine

Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur Leistung E-Mobilitätsbonus
AC-Normalladepunkt 11 bis ≤ 22 kW € 900,-
DC-Schnellladepunkt < 100 kW € 7.000,-
DC-Schnellladepunkt ≥ 100 kW bis < 300 kW € 13.000,-
DC-Schnellladepunkt ≥ 300 kW € 22.500,-
nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur Leistung E-Mobilitätsbonus
AC-Normalladepunkt ≤ 22 kW € 400,-
DC-Schnellladepunkt < 50 kW € 2.500,-
DC-Schnellladepunkt ≥ 50 kW bis < 100 kW € 6.000,-
DC-Schnellladepunkt ≥ 100 kW € 12.000,-