OÖ: E-Lkw im Alltag
Foto © Energie AG Umwelt Service

Vor mehr als einem Jahr hat die Energie AG Umwelt Service ihren ersten E-LKW in Betrieb genommen. Der vollelektrische Mercedes eActros mit Ladebordwand hat bereits mehr als 33.000 Kilometer zurückgelegt. Im Vergleich zu einem  Diesel-LKW wurden damit etwa 30 Tonnen CO2 eingespart. Am Foto: E-LKW-Fahrer Johann Maringer von der Energie AG Umwelt Service.

Der knapp zehn Meter lange und rund 13,5 Tonnen schwere E-LKW wird vor allem in den Bezirken Vöcklabruck, Gmunden und Ried im Innkreis eingesetzt – etwa zur Sammlung von Stückgut wie Altöl in Fässern, Altbatterien oder medizinischen Abfällen. „Unser Ziel ist eine möglichst klimafreundliche Abfallentsorgung und Wiederverwertung. Die Dekarbonisierung des Fuhrparks ist dabei eine logische Konsequenz“, sagen Thomas Kriegner-Gruss und Lukas Wessely, Geschäftsführer der Energie AG Umwelt Service.

Seit Mai sind zwei weitere elektrisch betriebene Presswägen für die Sammlung von Altpapier im Bezirk Vöcklabruck im Einsatz. Die elektrisch betriebenen Presswägen verfügen über eine Reichweite von etwa 150 Kilometern und werden an leistungsstarken 300-kW-Ladestationen mit Strom aus einer firmeneigenen 200-kWp-Photovoltaikanlage sowie aus dem Netz geladen. Die CO₂-Einsparung gegenüber einem herkömmlichen Diesel-LKW beträgt jährlich rund 45 Tonnen, im Vergleich zu einem HVO-100-Fahrzeug etwa 7,5 Tonnen. Seit November 2025 werden zudem drei weitere E-LKW am Standort in Hörsching eingesetzt.

Damit setzt die Energie AG Umwelt Service ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität. „Mit unseren E-Lkw verbinden wir verantwortungsvolle Entsorgung mit innovativer Technologie“, erklärt Peter Kitzmüller, Leitung Transportlogistik der Energie AG Umwelt Service.