Wien setzt auf E-Mobilität
Foto © Wien Energie/Max Krobitz

Die E-Mobilität ist in Wien 2025 endgültig im Alltag angekommen. Österreichs größter regionaler Energiedienstleister, Wien Energie, verzeichnete im vergangenen Jahr ein Rekordwachstum bei Ladeinfrastruktur und Stromabgabe: Mit vier neuen Schnellladeparks an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten sowie mehr als 900 zusätzlichen Ladepunkten baute das Unternehmen die Versorgung für E-Autofahrer:innen so stark aus wie nie zuvor.

36 Millionen Kilowattstunden geladen
Mit rund 1,55 Millionen Ladevorgängen an Wien Energie-Ladestellen wurde 2025 um 30 Prozent häufiger geladen als im bisherigen Rekordjahr 2024. Insgesamt flossen dabei mehr als 36 Millionen Kilowattstunden Ökostrom – genug Energie für rund 50.000 Fahrten von Wien nach Barcelona und retour. Spitzenwert war der 22. Dezember, an dem Kund:innen satte 8.594 Ladevorgänge durchführten. Auffällig: Unter der Woche wird rund 40 Prozent häufiger geladen als am Wochenende.

Foto © Wien Energie/Max Kropitz

Trend fährt zum schnellen Laden
Die vier neuen Schnellladeparks bieten insgesamt 28 Ultra-Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Leistung – das ermöglicht bei aktuellen E-Autos Reichweiten von über 300 Kilometern in nur 15 Minuten. Die neuen Standorte sind an zentralen Verkehrsrouten zu finden: Erdberger Lände 26, Erdbergstraße 182, Simmeringer Hauptstraße 337 und Brunner Straße 71. Bereits bestehende Schnelllade-Hotspots wie der Margaretengürtel, der Währinger Gürtel oder der Verteilerkreis verteidigen weiter ihre Spitzenposition unter den beliebtesten Ladestellen.

Wien Energie Schnellladestationen im Westfield Donauzentrum; © Wien Energie/FOTObyHOFER

Neben den Schnellladehubs setzte Wien Energie 2025 auch groß angelegte Projekte im kommerziellen und privaten Bereich um – etwa im Westfield Donau Zentrum, in der Shopping City Süd sowie bei Firmenkunden und im Wohnbau. Für 2026 steht der nächste große Schritt bevor: Mindestens 1.000 weitere Ladestellen sollen errichtet werden, um dem wachsenden Ladebedarf nachhaltig gerecht zu werden.