Post, EVN und Netz Niederösterreich starten in Mautern an der Donau ein Pilotprojekt zum bidirektionalen Laden von E-Fahrzeugen (Vehicle-to-Grid, V2G). Fünf E-Transporter der Marke Maxus werden dort an Wallboxen von ZAPe/PEET GmbH nicht nur geladen, sondern speisen bei Bedarf auch Strom ins öffentliche Netz zurück.
Gemeinsam mit der Photovoltaikanlage am Dach der Postbasis entsteht so ein gebündelter „fahrender Stromspeicher“: Überschüsse aus der PV-Anlage werden in den Batterien der Zustellfahrzeuge zwischengespeichert und können später – etwa abends oder am Wochenende – wieder ins Netz abgegeben werden. Für Österreich ist das Neuland, denn für bidirektionales Laden fehlen derzeit noch klare regulatorische Rahmenbedingungen.
Am Foto: Stefan Stallinger, EVN Vorstandsdirektor und Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG. Foto © Österreichische Post


