BEÖ: E-Auto-Laden immun gegen Preisralley an der Zapfsäule

Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) unterstreicht: E-Mobilität punktet mit stabilen Preisen und verringert Abhängigkeit von Ölimporten

Wien, 13. März 2026 – Während geopolitische Krisen die Spritpreise über Nacht ansteigen lassen, bleibt das Laden von E-Fahrzeugen kalkulierbar. Rund 84 Prozent der E-Auto-Nutzer:innen in Österreich haben Ladeverträge abgeschlossen, die stabile Tarife garantieren und vor Preisschocks schützen.

„Ladekarten mit festen Ladeverträgen geben zusätzliche Sicherheit und machen Mobilität berechenbar, egal, wo man lädt. Dies hat schon die Energiekrise im Jahr 2022 mit kaum veränderten Preisen der Ladekarten gezeigt und wiederholt sich heute“, sagt Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ).

Kombiniert mit einer eigenen PV Anlage, wo das möglich ist, ergeben sich weitere Kostenvorteile.

Neben der Preisstabilität punktet E-Mobilität mit Effizienz, denn E-Autos verbrauchen deutlich weniger Energie als Verbrenner. Während ein Mittelklasse-Verbrenner rund sieben Liter pro 100 km benötigt, kommen batterieelektrische Fahrzeuge mit 15 bis 20 Kilowattstunden Strom für dieselbe Strecke aus.

Laden von E-Autos mit erneuerbarem Strom
Solange Österreich in hohem Maße von Ölimporten abhängig ist, wirken sich internationale Preisralleys am Rohölmarkt direkt auf die heimischen Spritpreise aus. E-Mobilität kombiniert mit erneuerbaren Energien aus dem österreichischen Stromnetz und von privaten PV-Anlagen stärken hingegen die Energieautonomie des Landes.

„Jede Kilowattstunde aus Wind, Wasser oder Sonne reduziert unsere Abhängigkeit von importiertem Öl und macht unser Energiesystem resilienter“, so BEÖ Vorsitzender Reinhardt.

Auch die Ladeinfrastruktur wächst in Österreich kontinuierlich. Aktuell stehen bereits mehr als 37.000 öffentliche Ladepunkte für 260.000 E-Autos zur Verfügung. Damit kommen rund sieben batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) auf einen Ladepunkt. Ein weiteres Plus: Öffentliche Ladestellen werden ausschließlich mit erneuerbarem Strom betrieben. Parallel hat sich das Fahrzeugangebot stark erweitert. Immer mehr kompakte und preisgünstigere Elektroautos kommen auf den Markt, wodurch der Umstieg erschwinglicher wird.

„Der weitere Ausbau der E-Mobilität und der Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und sorgt für eine stabile, planbare Energieversorgung“, so Reinhardt.

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) vertritt die Interessen von 13 Energieunternehmen in Österreich und setzt sich für den flächendeckenden Ausbau mit Elektromobilität unter Verwendung von 100 Prozent Erneuerbarer Energie aus Österreich ein. Die Mitglieder des BEÖ sind: BE Solution GmbH (Burgenland Energie), Energie AG Vertrieb GmbH, Energie Graz GmbH, Energie Steiermark Kunden GmbH, EVN Energieservices GmbH, illwerke vkw AG (vkw), Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, LINZ AG, Salzburg AG, TINEXT (TIWAG-Next Energy Solutions GmbH), Wels Strom GmbH und Wien Energie GmbH. www.beoe.at