Auf der TIWAG-Kraftwerksbaustelle Imst-Haiming setzt Tirols Landesenergieversorger erstmals durchgängig auf eine elektrische Lkw-Flotte für den Baustellenverkehr und hebt damit die Dekarbonisierung großer Infrastrukturprojekte auf das nächste Level. Die elektrisch betriebenen Zugmaschinen transportieren Aushubmaterial und Beton nahezu CO₂-frei und machen sichtbar, welches Potenzial in E-Lkw gerade im Baustellen- und Zulieferverkehr steckt. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten sollen die Fahrzeuge rund fünf Millionen Kilometer zurücklegen und dabei etwa 6.000 Tonnen CO₂ sowie rund 2,5 Millionen Liter Diesel einsparen.
Pionierprojekte wie diese im Schwer- und Baustellenverkehr brauchen eine leistungsfähige, intelligent gesteuerte Ladeinfrastruktur: vom Anschluss an das Verteilernetz bis zum Lademanagement für ganze Flotten. Sie zeigen, dass elektrisch betriebene Lkw nicht Vision, sondern gelebte Praxis sind und ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem.
Bei der TIWAG-Kraftwerksbaustelle in Imst-Haiming handelt es sich um das größte Infrastrukturprojekt im Tiroler Oberland. Mit der neuen Anlage können künftig rund 250 Millionen Kilowattstunden Strom für rund 60.000 Haushalte erzeugt werden. „Seit dem offiziellen Baustart vor sechs Monaten befinden wir uns voll auf Kurs“, freut sich TIWAG-Vorstand Alexander Speckle bei einem Lokalaugenschein mit Bundesminister Peter Hanke und Verkehrslandesrat René Zumtobel.
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