Marion Medlitsch, Geschäftsführerin EVN-Energieservices, Stefan Stallinger, EVN-Vorstandsdirektor und Thomas Traxler, Sprecher von AVIA Österreich © EVN/Lukas Aigelsreither

Die Elektromobilität in Österreich erhält einen weiteren kräftigen Schub: Mit einer neuen Kooperation setzen die EVN und AVIA Österreich einen wichtigen Schritt in Richtung flächendeckender Ladeinfrastruktur. Noch im Laufe des Jahres 2026 sollen an mehr als 100 AVIA Tankstellenstandorten moderne Schnellladepunkte entstehen – ein deutliches Signal für den Ausbau nachhaltiger Mobilität im gesamten Bundesgebiet.
Der Rollout erfolgt schrittweise. Nach und nach werden bestehende Tankstellenstandorte mit leistungsfähiger Ladeinfrastruktur ausgestattet. Ziel ist es, Elektroautofahrerinnen und -fahrern ein komfortables und alltagstaugliches Ladeerlebnis zu bieten – direkt dort, wo Mobilität ohnehin stattfindet.
„Mit dieser Kooperation schaffen wir einen wichtigen Meilenstein für die Elektromobilität in Österreich“, betont EVN Vorstandsdirektor Stefan Stallinger. „Unser Ziel ist ein flächendeckendes, verlässliches und komfortables Ladenetz. Gemeinsam mit AVIA bringen wir die Mobilitätswende einen großen Schritt voran.“
Ein zentraler Vorteil für Kundinnen und Kunden: Die AVIA CARD wird künftig zur kombinierten Tank- und Ladekarte. Damit ist nicht nur das klassische Tanken, sondern auch das Laden an allen EVN Ladestationen möglich. Das Ergebnis ist ein deutlich erweitertes Netzwerk bei gleichzeitig maximaler Nutzerfreundlichkeit – und das mit nur einem Zugangssystem.
Auch AVIA sieht in der Partnerschaft einen strategischen Ausbau des eigenen Angebots. „Mit der EVN bündeln wir unsere Kompetenzen gezielt und stellen sicher, dass unsere Kund:innen für jede Anforderung die passende Mobilitätslösung finden“, so Thomas Traxler, Sprecher von AVIA Österreich. Die Kooperation vereint zwei starke Player am heimischen Energiemarkt: AVIA Österreich betreibt als Zusammenschluss regionaler Energieunternehmen ein Netz von über 100 Tankstellen und steht für Nähe sowie verlässliche Versorgung. Die EVN wiederum zählt zu den führenden Energieversorgern des Landes und betreibt mit mehr als 3.700 Ladepunkten eines der größten Ladenetze Österreichs – ergänzt durch Zugang zu rund 100.000 Ladepunkten europaweit.
Mit dem gemeinsamen Ausbau der Ladeinfrastruktur wird ein weiterer Baustein für die Mobilitätswende gesetzt. Die Integration von Schnellladepunkten in bestehende Tankstellenstandorte zeigt dabei einen klaren Trend: Die Energieversorgung der Zukunft entsteht dort, wo Infrastruktur bereits vorhanden ist – und entwickelt sich konsequent weiter.

