E-Mobilität: Gekommen, um zu bleiben
(c) BEÖ/Ludwig Schedl

Bei den E-Mobilitätstagen 2026 von Oesterreichs Energie und Partner BEÖ diskutierten Expert:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zwei Tage lang über aktuelle Entwicklungen der Elektromobilität. Im Fokus standen Chancen und Herausforderungen beim weiteren Ausbau, von der Ladeinfrastruktur über die Netzintegration bis zu neuen Geschäftsmodellen.

Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie machte deutlich: „Wir müssen das gesamte System im Blick haben: von der Stromerzeugung, über Netze und Ladeinfrastruktur bis zu Fahrzeugen, Batterien und intelligentem Energiemanagement. Wie diese zusammenspielen, entscheidet über den Erfolg.“

„E-Mobilität ist kein Nischenthema mehr, sondern ein zentraler Baustein der österreichischen Energiewende“, betonte Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ). „Elektrofahrzeuge sind mobile Speicher: Sie integrieren erneuerbaren Strom ins Netz, erhöhen die Versorgungssicherheit und reduzieren unsere Abhängigkeit von Öl-Importen. Es gilt nun, Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und Software konsequent weiter auszubauen. Das schafft Wertschöpfung in Österreich und sichert Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen.“

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Zukunftsforscher Lars Thomsen sieht die Elektromobilität bereits in einer zweiten Wachstumsphase: „E-Mobilität gewinnt jetzt wirtschaftlich: auf der Kurzstrecke ebenso wie im regionalen Verkehr und zunehmend auch auf der Langstrecke.“ Flottenstrategien, intelligente Ladeinfrastruktur, aber auch das enge Zusammenspiel von Mobilität und Energiesystem treiben diese Entwicklung voran.

Zahlreiche Fachvorträge zeigten aktuelle Entwicklungen und praktische Anwendungen. Danny Güthlein, Vorstand der KELAG, erklärte in seiner Keynote, wie „das Haus zur Tankstelle“ wird. Florian Ertl von AMPECO beleuchtete den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Ladebetrieb, und Christian Eugster von e-vo eMobility sprach über die besonderen Herausforderungen im Ladestellenmanagement. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit intelligenten Ladesteuerungen, der EU-Gebäuderichtlinie, E-Bus-Infrastruktur, E-Lkw in der Logistik, High-Power-Laden, DC-Microgrids und der Batterieentwicklung.

Für Andreas Reinhardt haben die zwei Tage vor allem eines gezeigt: „Die E-Mobilitätstage bringen jene zusammen, die den Ausbau vorantreiben, von den Stromnetzen über die Ladeinfrastruktur bis zu neuen Technologien. Wir haben viele gute Lösungen gesehen, aber auch, wo es noch hakt. Wir müssen Hindernisse gemeinsam aus dem Weg räumen und Projekte rasch umsetzen. Genau dafür ist der persönliche Austausch so wichtig.“

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Pressefotos der E-Mobilitätstage 2026 (c) BEÖ/Ludwig Schedl

Pressemitteilung von Oesterreichs Energie