Ladepark in Bürs
© illwerke vkw/ Frederick Sams

Mit einem E-Auto-Anteil von rund 36 Prozent hat Vorarlberg im September 2026 einen neuen Rekordwert erreicht. Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto im Land ist  bereits vollelektrisch unterwegs. Ein klares Signal für den weiteren Aufschwung der Elektromobilität. Die Entwicklung zeigt, dass E-Autos zunehmend als alltagstaugliche Alternative zum Verbrenner wahrgenommen werden. Im Jänner 2026 lag der E-Auto-Anteil in Vorarlberg noch bei 21 Prozent, im September stieg er auf 36 Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 betrug der Anteil rund 20 Prozent, 2019 lediglich vier Prozent. In Vorarlberg sind mittlerweile rund 17.000 Elektrofahrzeuge unterwegs. Damit ist E-Mobilität längst nicht mehr ein Nischenthema, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Ladepark-Bürs © illwerke vkw

Mit dem Erfolg der Elektromobilität steigt zugleich der Bedarf an einer leistungsfähigen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Neben privaten Wallboxen gewinnt insbesondere das öffentliche Laden entlang wichtiger Verkehrsachsen, bei Einkaufs- und Freizeitzielen sowie im urbanen Raum an Bedeutung. Ein Beispiel ist der neue Ladepark der illwerke vkw in Bürs, der im Mai 2026 in Betrieb genommen wurde. Die Nachfrage entwickelt sich so positiv, dass für das kommende Jahr bereits eine Erweiterung um sechs zusätzliche Ladepunkte geplant ist. Die Rekordzahlen bei den Neuzulassungen und die starke Nachfrage an öffentlichen Ladestandorten zeigen: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur muss mit dem Wachstum der E-Mobilität Schritt halten. Vorarlberg ist dabei auf einem sehr guten Weg.